LOCKtober – 31 Tage Keuschheit – 14 TAGE BERICHT

2 Wochen eingesperrt in der LOCKtober-Challenge, ich habe einen herrlichen Erfahrungsbericht von einem Teilnehmer bekommen, den ich hier sehr gerne einmal vorstellen möchte.

Der Erfahrungsbericht

“Diese zwei Wochen in meiner Schelle lehrten mich mehr über meine Sexualität und mehr über meine Ehe.”

Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung, wie oft ich am Tag mit meiner Frau, bewusst oder unbewusst, über Sex verhandelt oder gesprochen habe. Im Gegensatz zu ihr. Sie lernte dazu, dass sie die Keuschheit von mir als einen fixen Teil unserer Ehe akzeptieren und lieben lernen sollte.

Der LOCKtober, der Monat, bei dem so viele Männer ihr bestes Stück ganz bereitwillig in einen Keuschheitsgürtel einsperren. Die wage Hoffnung schwingt mit, 31 Tage vollkommen frei zu sein. Manch einer tut es für den Kick, andere der Herausforderung wegen, viele aber tun es, um an ihrer Beziehung, ihrer Ehe, zu arbeiten, ihr etwas Gutes zu tun. Vorher habe ich es nie so lange ohne Orgasmus durchgehalten, geschweige denn 2 Wochen. Doch ich stellte mich der Herausforderung. Und was mich das über meine Sexualität lehrte und wie ich diese Erfahrungen in meine Ehe mit einfließen lasse, es war für mich – aber auch sie – eine Offenbarung.

Zunächst einmal möchte ich kurz über den Zusammenhang sprechen. Ich schreibe hin und wieder, als ein kleines Hobby, Erotikromane. Kann ich mich Erotikautor nennen? Vielleicht. Ich wollte das Thema Keuschheit verstehen, um wirklich glaubwürdige Charaktere zu schreiben. Dadurch erklärte sich auch meine Frau bereit, für den LOCKtober meine Schlüsselhalterin zu sein und mich erst wieder frei zu lassen, wenn sie es wollte. Wenn die Sicherheit es erforderte, hatte ich einen Ersatzschlüssel in einem Briefumschlag verwahrt, den ich ihr jeden Abend präsentieren musste. So konnte sie kontrollieren, ob ich wirklich nicht geschummelt habe. Tritt der Fall ein, das ich mich aus wichtigen Gründen freimachen muss, darf ich den Schlüssel benutzen. Aber aus keinen anderen Grund.

Diese Regel ergab, dass sich die Dynamik in unserer Ehe binnen drei Tagen drastisch änderte. Es hatte als kleines lustiges Spiel begonnen, aber nun nach diesen 14 Tagen ist es etwas ganz anderes. Meine Frau wollte am Anfang zunächst einmal darauf vertrauen, das ich nach eigenem Ermessen wirklich eingesperrt werden möchte. Sie konnte mit mir interagieren, ohne, dass irgendwann in irgendeiner Form sexuelle Begierde in der Handlung gesehen wurde.

Genau aus diesem Grund habe ich auch keinen blassen Schimmer davon, wie viel unserer täglichen Kommunikation tatsächlich sexuell thematisiert war. Nur sie wusste es. Die Verhandlungen, die meinen Aufschluss zur Folge haben, und natürlich auch Erleichterung. Sie wollte es akzeptieren, als Teil unserer Ehe. Doch jetzt, immer, wenn ich über liebliche Berührungen meines Penis nachdenke, spüre ich lediglich die schmerzliche Erektion im Käfig. Trifft es nicht gut zu, wenn man es als kognitive Verhaltenstherapie für meinen Penis bezeichnet?

Früher konnte man ihre Spiele mit mir in erster Linie als Einladung zum Sex ansehen. Jetzt ist das nicht mehr so. Wenn ich ihr gelauscht habe, war es wohl doch früher eher zu übersetzen mit “es ist Zeit für Sex”, aber nun ist das keine Option mehr. Ich bin befreit. Ich kann ihr zuhören, ich kann es genießen.

Es dauerte nicht lange, und sie öffnete sich körperlich als auch emotional. Ich genoss es fortan immer mehr, ihre emotionale Unterstützung zu sein, die ich als Ehemann auch wirklich sein sollte. Die Dinge änderten sich so, dass ich meine sexuellen Bedürfnisse weniger auf das Ziel des Orgasmus konzentriere, sondern vielmehr auf das werben und das erarbeiten des selbigen konzentriere. Und vor allem auf meine Ehefrau. Nähe, Liebkosungen, Kuscheln, Küssen, eheliche Bindung stand nun immer mehr im Vordergrund.

Natürlich, ich will noch immer Sex, aber ich bin frei von meiner ständig fordernden Libido. Ich wollte den Sex als Begleitung der Intimität, nicht die Intimität als lästige Begleitung zum Sex. So ein Unterschied ist nicht in Worte zu fassen. Wenn es zum Sex kommen wird, nach dem LOCKtober, ich bin mir sehr sicher, es wird physisch als auch emotional viel besser werden.

Mein Denken änderte sich von “mir” zu “wir”. Sie fühlt sich mehr beachtet, wahrgenommen, ihre Bedürfnisse sind wichtig und sie achtet nicht mehr darauf, was sie sagt.

Die Rolle, die die Masturbation und der Orgasmus, in meinem Leben spielte, war immer riesig und ich lerne immer mehr, dass das nicht hilfreich ist. Natürlich ist es gesund, es nach einer Woche Abstinenz vom Sex aus sexueller Frustration anzuwenden, aber meistens ist es doch viel mehr. Statt diese Zeit zu nutzen, um meine Ehefrau in Stimmung zu bringen, denn das schien mir einfach zu aufwendig, griff ich zur Masturbation zurück. Ich war der faule Mann, der davon profitierte, aber meiner Frau verweigerte ich die Intimität und Sex handelte ich als lästige Pflicht ab.

So ganz ohne die Möglichkeit der Masturbation suche ich nun endlich nach anderen Möglichkeiten. Die Intimität, die ich mit meiner Frau habe, ohne, dass sie im Hinterkopf hat, dafür Gegenleistung erbringen zu müssen, ermöglicht es ihr, es zu genießen. Und mir erlaubt es, ein wichtiger Teil ihres Vergnügens zu sein, ohne meine eigene Lust ignorant in den Vordergrund zu drängen.

Das macht uns beiden auch bisher noch unglaublich viel Spaß.

Wenn ich gestresst bin, habe ich früher Hand angelegt, nun aber spreche ich mit meiner Frau. Sie hört zu, hat wunderbare Worte übrig und mittlerweile bin ich so gut wie nie gestresst. Anstelle des handanlegen habe ich viel schönere Vorteile erreicht: Vertrauen, Nähe, Freundschaft, Liebe, Zuneigung, Verletzlichkeit und Entspannung.

Ich werde in den kommenden Tagen aus der Keuschheit des LOCKtober herauskommen mit intakter und gefestigter Männlichkeit aber mit dem tiefen Verständnis dafür, was es tatsächlich bedeutet, ein Mann zu sein. Und wir sind bereits jetzt ein sehr glückliches Paar geworden.

Lasse mir Deine Bilder zukommen!

Wie Du das machst, habe ich im Beitrag “LOCKtober Vorbereitung” bis im Detail erläutert, ließ bitte diese Vorgaben genau durch, damit ich Dein Foto berücksichtigen kann.

Klicke hier um Dein Foto auf Twitter zu posten, verändere den angezeigten Text nicht und hänge lediglich Dein Foto mit an!

Dein Foto muss natürlich Dich selbst (und den keuschen Penis) zeigen und halte auf dem Bild einen Zettel in der Hand mit dem handschriftlichen Text darauf: “14. LOCKtober 2020 – Keusch für @boundnhit” – Bilder, die diese Kriterien nicht erfüllen, werden nicht berücksichtigt.

Sei bereit für Deine Aufgaben der Schlüsselherrin!

14. LOCKtober

Verfasse einen Bericht aus mindestens 300 Worten, wie es Dir aktuell nach 14 Tagen in der Schelle geht und sende ihn über dieses Formular an mich. Die schönsten Beiträge werden (täglich maximal einer) auf Twitter gepostet.

Du hast hierfür Zeit bis zum 18. Oktober 2020.

15. LOCKtober

Du brauchst Murmeln, 10 an der Zahl, davon 9 in einer Farbe und eine in einer anderen. Packe sie in ein undurchsichtiges Säckchen. Ziehst Du die einmalig farbige Murmel, darfst Du einen ruinierten Orgasmus erleben (just in dem Moment, in dem Du abspritzt, die Hand wegziehen). Du darfst lediglich 1x ziehen.

16. LOCKtober

Das Unglücksrad, Du darfst 3x drehen und wirst die (Straf-)Aufgaben, die ausgewählt werden, sofort ausführen.

17. LOCKtober

Geh mit Freunden oder Deiner Partnerin essen oder macht einen Ausflug, dabei wirst Du entweder Klammern an den Nippeln tragen, Deine Hoden abgebunden belassen oder einen Plug in Deinem Hintern genießen, bis Du wieder zu Hause bist.

Hin und wieder muss es auch einmal die Züchtigung geben für den Keuschling!

Weil sie mit Herz bei der Sache sind – und für jedes Herz etwas haben. Bei Paintools konzentriert man sich aufs Wesentliche, schöne Stücke für ein faires Preis- / Leistungsverhältnis anzubieten.

Dabei ist alles, was man im Shop findet, in Handarbeit gefertigt. Die Balance für all das, findet man durch ein einen Abschluss aus einer Kugel oder einem Zylinder. Sie sehen also nicht nur gut aus, sondern sind auch noch kontrollierbar. Gerade bei schweren Modellen ist das vom Vorteil, sie müssen gut zu führen sein. Außerdem ist jedes Modell aus hochwertigen Materialien gefertigt.

Leder, Rind- und Wasserbüffelleder, Ziegenleder, Hirsch- und Elchleder und Rosshaar. Aber auch vegane Produkte wie Gummi, EPDM, PVC und Tube (Fahrradschlauch), aber auch Nylon und Fluorocarbon sind verfügbar.

Auch spezielle Kundenwünsche können angefertigt werden, aber auch ein maßangefertigtes Koffersystem als praktischer Tool-Case, der Übersichtlichkeit garantiert, eine Halterung für zu Hause oder das Studio oder für eine diskrete Lagerung.

Es lohnt sich auf jeden Fall einmal durch den Shop zu stöbern – und vielleicht sogar das eigene kleine Wunschobjekt umsetzen zu lassen (was ich übrigens tun werde).

PainTools online im eigenen Shop besuchen.

Wie fühlst Du Dich nach 14 Tagen in der Schelle und kannst Du diese Worte bestätigen? Dann schreib es in die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

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