Messanleitung für die richtige Wahl des Peniskäfig

Einen Peniskäfig in der perfekten Größe auszuwählen ist nicht einfach. Der perfekte Käfig ist eng, aber sitzt nicht schmerzhaft, ist demütigend, aber führt nicht zu körperlichen Beschwerden, wird die Erektion verhindern, ohne den Blutfluss zu unterbrechen. Doch wie misst man korrekt?

Ein gut ausgemessener Peniskäfig kann, natürlich auch, wenn man für die richtige Hygiene sorgt und regelmäßig kleine Vorsorgevorkehrungen trifft, dauerhaft getragen werden. Dabei entstehen am Penis natürlich keinerlei Schäden.

Alle Funktionen, die der Penis normalerweise hat – außer natürlich das Wasserlassen – wird durch den Peniskäfig verhindert. Eine Erektion und Ejakulation sind dann in den Freiheitspausen möglich, wenn der Schlüsselhalter das eben zulässt und man aus dem Käfig herauskommt.

Allerdings gibt es so eine große Auswahl an Peniskäfigen in allen Formen, Größen und Materialien und vermutlich wird es Dir daher schwer fallen, das richtige Modell für Dich zu finden. Und man fragt sich zurecht: Gibt es bei dieser Auswahl überhaupt ein Modell, was zum eigenen Geschlecht passt?

Aber natürlich gibt es das. Es ist mein Ziel, dass Du mit Hilfe dieses kleinen Ratgebers den perfekten Peniskäfig für Deine Form und Größe findest und eine optimale Passform gewährleistet ist. Es wird sich im perfekten Peniskäfig für Dich genau richtig anfühlen, wenn Du Deinen Penis in das Körbchen einführst.

Nur, wenn Du Dich selbst korrekt ausmisst (oder ausmessen lässt), wird der oft auch nervige Kauf aufgrund der gigantischen Auswahl für Dich ein aufregendes Erlebnis, weil Du genau weißt: Das, was ich hier bekomme, wird für mich zwischen den Schenkeln perfekt sein. Ich führe Dich durch den Prozess des Messen bis hin zur Bestimmung der richtigen Größe und gebe noch ein paar Ratschläge für den Komfort und die Sicherheit. Du brauchst keine Sorgen haben – es wird nichts an Werkzeugen oder nervigen Prozeduren erforderlich sein.

Aufbau eines Peniskäfig

Ein Peniskäfig besteht im Regelfall immer aus einem Hodenring (rechts im Bild), welcher über den Hoden und Penis direkt an der Peniswurzel platziert wird, dem Peniskörbchen (links im Bild), in welchen der schlaffe Penis eingeführt und dann mittels Verbindung mit dem Hodenring verbunden wird und natürlich entweder einem Vorhängeschloss oder Steckschloss mit meist 2 Schlüsseln.

Vom Material ist ein Peniskäfig flexibel, Edelstahl, Silikon, Carbon, Plastik….. so gut wie alles ist möglich.

Ausmessen für den Hodenring

Die meisten Peniskäfige verfügen entweder über einen einzelnen Hodenring, der fest und unflexibel ist, einem, der sich in der Größe anpassen oder öffnen lässt oder einem Set aus verschiedenen Hodenringen in unterschiedlichen Größen.

Die Größe der Ringe wird immer anhand des Durchmessers ermittelt. Das bedeutet der Abstand von der einen Seite des Ringes bis zur anderen Seite. Diese Maße werden üblicherweise in der Produktbeschreibung in Millimeter angegeben.

Der Hodenring mit der perfekten Größe passt genau hinter die Hoden, lässt aber auch den Blutfluss weiter funktionieren. Es sollte nichts einklemmen und kein taubes oder unangenehmes Gefühl hinterlassen.

Da ein Penis für gewöhnlich prall und rund geformt ist, ist es doch sehr schwer, den eigenen Umfang auch gut zu ermitteln. Daher ist es besser, den gesamten Umfang, also den Umfang um den Hoden und um den Penis herum, zu messen und dann aus dem Umfang mittels einer simplen Formel den Durchmesser zu ermitteln (Umfang durch Pi, ungefähr 3,14, ergibt den Durchmesser). Du kannst dafür aber auch einen Online-Rechner benutzen. Einfach den Umfang in das Feld eingeben und das Tool spuckt Dir den Durchmesser aus.

Um den genauen Umfang herauszufinden, ist es sinnvoll, zunächst ein heißes Bad oder eine heiße Dusche zu nehmen. Dadurch wird der Penis schlaff, aber der Blutfluss wird angeregt, so dass das Messergebnis auch die leichte Schwellung der Blutzirkulation berücksichtigen kann. Die Messung sollte unmittelbar nach dem heißen Bad oder Dusche erfolgen, bevor der Körper Zeit hatte, sich abzukühlen.

Ein handelsübliches Maßband, wie auf dem Bild zu sehen, eignet sich am Besten, um den Umfang zu ermitteln. Dieses lässt sich bequem hinter den Penis und den Hoden wickeln. Wenn man kein solches Maßband besitzt, kann man eine Schnur oder ein Band an die selbe Stelle legen, das Ende markieren und dann mit einem Linial das Ergebnis ermitteln.

Messbeispiel, um den Umfang für den Hodenring zu ermitteln.

Die gängigsten Durchmesser für Standard-Hodenringe sind 40mm, 45mm und 50mm. Natürlich speziell dafür entwickelt wurden, auf alle gängigen Maße, die zumindest sehr häufig vertreten sind, dann auch zu reagieren.

Ausmessen für das Peniskörbchen

Den Penis nachzumessen, um dann das ideale Ergebnis für das Peniskörbchen zu erhalten, ist ein klein wenig einfacher.

Der Penis muss, auch wieder nach der oben erwähnten heißen Dusche, vollständig schlaff sein. Die Länge kann man, wie auf dem Bild zu erkennen, mit einem Maßband nehmen oder ein handelsübliches gerades Linial zur Hilfe nehmen.

Steh aufrecht mit geraden Rücken und lege den Beginn des Maßbandes auf die Peniswurzel des Penis und führe es dann über die Oberseite des Penis bis vorne zur Eichelspitze. Um eine genaue Messung zu erhalten, sollte zwischen dem Maßband und dem Steißbein keine Luft sein, eventuell kann man, sollte ein wenig Bauchfett vorhanden sein, auch ein wenig Druck in Richtung Steißbein ausüben. Das Ergebnis des Maßbandes sollte man durch Festhalten am Ende der Eichelkuppe markieren, so dass man nicht aus der aufrechten Haltung zurückgeht und damit das Ergebnis verfälscht.

Messbeispiel, um die Länge für das Peniskörbchen zu ermitteln.

Beim Kauf solltest Du darauf achten, dass Du nicht das Peniskörbchen nimmst, welches zu Deinem ermittelten Maß passt. Stattdessen ziehst Du von Deinem Ergebnis noch einmal 6-13mm ab.

Das ideale Peniskörbchen sitzt eng am Penis an, engt ihn aber nicht ein, so dass man nicht mehr gut Wasserlassen kann. Idealerweise liegt der Harnröhrenschlitz an der Öffnung am Ende des Peniskörbchen an. Die Breite des Peniskörbchen wird dann ganz automatisch schmal sein und den Penis daran hindern, eine Erektion zu bekommen, völlig egal, wie erregt man ist.

Anlegen des Peniskäfig

Wenn man den passenden Peniskäfig für sich gefunden hat, dann geht es ans Anlegen des wunderbaren Penisgefängnis.

Die Hodenringe für den Peniskäfig gibt es in zwei verschiedenen Stilrichtungen, die hinlänglich bekannt sind. Solide und unflexibel oder ausgestattet mit einem Scharnier.

Solide Ringe sind, wie der Name hier schon sagt, bestehend aus einem ununerbrochenen Kreis, der sich nicht öffnen oder aufklappen lässt. Mit einem aufklappbaren Scharnier lässt sich der Hodenring bequem öffnen.

Bei einem festen Hodenring stellt man sicher, dass der Penis wirklich vollkommen schlaff ist. Dann führt man zunächst einen Hoden langsam und behutsam durch den Ring, führt den zweiten Hoden sanft hindurch und beugt dann den schlaffen Penis nach unten, um auch ihn gewissenhaft durch den starren Ring zu führen. Das klappt am Besten, wenn man eine kleine Menge Gleitgel zunächst auf den Penis aufträgt, um ihn sanfter durch den unnachgiebigen Hodenring zu führen.

Um den Hodenring mit Scharnier anzulegen, öffnet man ihn so weit wie möglich und legt ihn direkt hinter den Hoden um den Penis, genau an die Stelle, bei der man auch zuvor gemessen hatte. Man schließt den Hodenring sanft, um ein Einklemmen zu vermeiden. Man hört zumeist ein deutliches Klick-Geräusch, welches Anzeigt, dass der Ring geschlossen ist.

Damit der Penis in das Peniskörbchen gelegt werden kann, ist ein gleitendes Mittel unabdingbar. Eine dünne Schicht um die Eichel herum aufzutragen erleichtert das Anlegen des Peniskäfig enorm. Natürlich kann das Peniskörbchen nur dann angelegt werden, wenn der Penis vollkommen schlaff ist. Sollte er während des Verschlusses doch an Größe gewinnen, ist eine Pause sinnvoll oder man nimmt Eiswürfel oder kühles Wasser hinzu, um den Penis wieder schrumpfen zu lassen. Danach führt man den Penis langsam und behutsam in das Peniskörbchen ein, bis die Eichelspitze das Ende des Käfig, vornehmlich den Urinschlitzausgang, erreicht und rückt ihn etwas zurecht.

Das Peniskörbchen verbindet man im Anschluss mit dem Hodenring. Hierfür stehen oft kleine Stifte zur Verfügung, die als Steckverbindung dienen. Man legt dann nur noch das Vorhängeschloss an – oder führt das Einsteckschloss ein und schon ist man in seinem hübschen Gefängnis angekommen.

Die ersten Gehversuche

Um sich an das neue Penisgefängnis zu gewöhnen, solltest Du zunächst einige Stunden versuchen, ihn zu tragen. Gehe auf die Toilette, teste, ob das Wasserlassen ohne Probleme funktioniert.

Bei Schmerzen, Zwicken oder Taubheitsgefühl, aber auch bei anderen Beschwerden, sollte der Peniskäfig abgelegt werden. Das Tragen eines Peniskäfig über einen längeren Zeitraum ist schwierig und auch unbequem, aber sollte langfristig keine starken Schmerzen oder sogar bleibende Schäden zufügen.

Wenn allerdings alles ohne größere Probleme funktioniert, hast Du den für Dich optimalen Peniskäfig mit der besten Passform, den Du so lange tragen kannst, wie Du es Dir wünscht. Oder so lange, wie Dein Schlüsselhalter es von Dir verlangt. Also ab jetzt – genießen!

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Hast Du noch andere Tipps zum Messen für den perfekten Peniskäfig? Schreib es in die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

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